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Linie Redad

Die bisherige Geschichte der REDAD-Linie in der Fleckviehzucht ist kurz und imponierend: Der Bulle REDAD wurde 1980 als 50%-RH-blutführender Bulle in Bayern im begrenzten Umfang in der gezielten Paarung eingesetzt. Der Bulle selbst stammt von dem RH-Bullen James-Red aus einer Tochter des als überragenden Typvererber bekannten Simmentaler Bullen Diamant. Aus den 21 eingestellten Söhnen resultierten mit RADI und RENNER zwei Topvererber. RADI wurde wegen seiner zunächst ausgeglicheneren Leistung in der gezielten Paarung eingesetzt, bei RENNER wurde dagegen wegen der hohen Milchleistung bei gleichzeitig deutlichen Schwächen im Fett- und Eiweißgehalt von einem Einsatz in der gezielten Paarung abgesehen. Dennoch wurden auch von ihm über viele Jahre hinweg Söhne in die Prüfung gestellt. Letztendlich brachten beide Bullen hervorragende Vererber hervor. Auf der Mutterseite wird die Linie in den nächsten Jahren die Fleckviehzucht maßgeblich mitbeeinflussen. Die REDAD-Linie bringt hohe Milchleistung und Vererbungssicherheit, bei deutlich überdurchschnittlichen Fleischwerten. Die Melkbarkeit ist teilweise indifferent, die Zellzahlvererbung häufig unterdurchschnittlich. Im Exterieur liegt die Linie insbesondere in der Eutervererbung weit über dem Durchschnitt. Der Red-Holstein-Anteil ist zwar vom Stammbullen her vorhanden, kann bei den derzeit in der Prüfung stehenden Urenkeln jedoch mehr oder weniger vernachlässigt werden, da deren Nachkommen nur noch 3,12% RH-Anteil führen. (Hubert Anzenberger, BLT Grub)

Weitere Bullen, bei denen von der Mutterseite her (Muttersvater) Blut der REDAD-Linie enthalten ist:

Abstammung
Vater James-Red 297005
Mutter Astrid 60014361620000
Geburtsdatum 06.07.73