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Geschichte der Rasse Fleckvieh

Im Jahr 1830 wurden die ersten original Simmentaler Rinder aus der Schweiz in das Königreich Bayern und das frühere Österreich importiert, um die lokalen Zweinutzungsrassen genetisch zu verbessern. Zu dieser Zeit waren die Simmentaler Rinder bekannt für ihre Milchproduktion und Zugleistung, aber sie waren spätreif, grobknochig und hatten wenig Tiefe.

Im Jahr 1920 wurde das Herdbuch in Süddeutschland geschlossen und Fleckvieh entwickelte sich als eigenständige Rasse weiter. Das Zuchtziel war ein mittelrahmiges Tier mit sehr guter Bemuskelung, guter Milchproduktion und Zugleistung. Um dies zu erreichen, wurde ein hervorragendes Leistungsprüfungssystem und ein straffes Zuchtprogramm ausgearbeitet.

Diese systematische Verbesserung der Produktionsmerkmale führte zu einer modernen, hochleistenden Doppelnutzungsrasse, die den ökonomischen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird.